
Nach ausgiebigem Einteilen ist das neueste Zelda nun leider auch beendet.


Nach ausgiebigem Einteilen ist das neueste Zelda nun leider auch beendet.


Der gute alte Conker in neuem Gewand und nach einer Frischzellenkur? Naja, nicht so ganz….


Hab jetzt nach langer Zeit mal wieder das gute, alte GBA-Zelda in den DS geworfen und wollte mal sehen, ob das Spiel immer noch so viel Spaß wie seiner Zeit macht.

Ich behaupte, dass sich der Game Cube so langsam seinem Ende nähert. Also mach ich mal hier einen ganz persönlichen Spielerückblick: Was hat sich gelohnt? Was war Geldverschwendung? Und damit sich alle heimisch fühlen, gibt´s das Ganze natürlich straight nach Schema F!


… Gesangsverein ich meine Japs…aner!
Mir sind im Netz heute mal wieder die Fotos zum neuen Zelda zu Augen gekommen:


Also, Männecken! Sieh zu, dass das Spiel bald fertig ist! Ja, ich bin ein Zelda-Fanboy! Und ich würde sogar für das Spiel arbeiten gehen! Nur bitte, BITTE mach nicht die folgenden Wind Waker-Fehler:
Danke! Und ich werde euch dann allen den Arsch küssen und mir sogar einen Wii kaufen – vorausgesetzt, der Preis ist dann schon reduziert, wenn ich die Twilight Princess durch habe. Also Ende 2006!
Mit freundlichen Grüßen
Der Zyklop

Für Nintendos Doppel-Bildschirm erschienen bis jetzt ja zahlreiche Spiele… Allerdings nicht nur Evergreens, wie ich mit Project Rub bedauerlicherweise feststellen musste.

Bei besagtem Stück Software geht´s primär darum, viele kleinere Minispiele á la Wario Ware Inc. zu „überstehen“ und nebenbei einer wahnsinnig einfallsreichen Geschichte beizuwohnen.
Zuerst bemerkt man die Grafik – wenn man die hässlichen, lieblos hingeschissenen Figuren samt psychedelischer Animationen so nennen mag. Das Spiel ist typisch japanisch gehalten, was an den… Hust.. „Special Effects“ auffällt. Kurioserweise hat aber keine der gezeigten Figuren ein Gesicht geschweige denn die bekannten Kulleraugen. Die 08/15-Lovestory, bei der man schon zu Beginn des Spiels weiß, wie sie ausgehen wird, gewinnt ebenfalls keinen Grammy.
Ihr werdet jetzt denken: „Ach, bei einer Minigame-Compilation stehen Story und Grafik doch sowieso im Hintergrund!“ – Richtig! Aber hätte ja sein können, dass man wenigstens aus den für dieses Genre unwichtigen Partien etwas Positives raus filtern könnte….


Der Spielablauf ist einerseits recht abwechslungsreich, aber dies bringt PR keine Bonuspunkte ein, da sämtliche Beschäftigungstherapien überhaupt keinen SPAß machen! Einmal muss man bspw. Skorpione auf dem Körper der Angebeteten des Hauptakteurs via Touchpen „verscheuchen“. Trifft man die Frau, ist eines der Herzen (= Extraleben) futsch. Dann gilt es, schnell bestimmte Flächen – wieder via Touchpen – auszumalen. Das sind alles Dinge, die vielleicht Grundschüler Spaß machen…. Ich fand´s hingegen langweilig, langatmig und einfach nur nervig.
Hat man eines der Games überlebt, kann man es jederzeit im Hauptmenü anwählen. Wer das freiwillig macht, sammelt auch seine dreckigen Wattestäbchen in einem Glas, um damit die Ledercouch einzustreichen.
Zu guter Letzt unterstreicht der Sound das Geschehen eindrucksvoll und extrem passend: Sämtliche „Melodien“ sind unmelodisch, aufbrausend, aufdringlich, nervig und einfach nur schlecht. Ein rundum perfekt abgestimmtes Spiel also.
Fazit: Ich gebe zu, dass ich das Spiel nicht durchgespielt habe. Ich war ca. zu 80% durch. Aber den Rest braucht man sich bei DEM Spiel beim besten Willen nicht zu geben. Völlig spaßfrei hingerotzte Scheiße… Ja, DAS ist Project Rub! Rating: 5 (weil man es überhaupt spielen kann)

Nach laaaanger Pause muss ich glaub ich mal wieder ein paar Zeilen zu zerzockten Spielchen hier abliefern:
New Super Mario Bros. (NDS)
Naja, über das Spiel haben wahrscheinlich schon so ziemlich alle Leute was geschrieben, die im Inet ihre Runden drehen. Deshalb beschränke ich mich auf persönliche Eindrücke.
Zunächst hat mich NSMB überhaupt gar nicht vom Hocker geschossen… Die Grafik ist schick, ja. Und der Sound ist auch ok. Aber an die Steuerung muss man sich zunächst gewöhnen. Mario lenkt sich irgendwie so… „gelenkig“. Vorbei sind die Zeiten, in denen man einen starren Klempner von links nach rechts bewegt hat. Desweiteren vereint das Spiel zwar so ziemlich alles, was es je im Mario-Universum gegeben hat, doch andererseits stößt man nur spärlich auf Innovationen: Der Mini- und der Mega-Pilz sowie das Schildkrötenkostüm sind eigentlich die einzigen wirklichen Neuigkeiten. BTW, in Koopa-Gestalt kommt sicher auch nicht jeder sofort klar – wenn man ganz normal los rennt, rollt sich Mario im Panzer zusammen und wirkt schwer zu kontrollieren… Aber keine Sorge, wer nicht alle Geheimausgänge und großen Münzen finden will, muss sich gar nicht damit auseinander setzen. Und jeder, der es will, wird auch früher oder später den Dreh raus haben.
In Sachen Umfang bietet das Spiel bei vollständiger Komplettierung Futter für geschätzte 20 Spielstunden. Erfreulicherweise gewinnt NSMB ab Welt 6 gehörig an Fahrt und lässt ab dann RICHTIGES Mario-Feeling aufkommen. Darüber hinaus ist das Leveldesign die pure Perfektion wie eh und je: Unfairness sucht ihr vergebens!
Das heißt aber nicht, dass es ab Welt 6 auch richtig schwer wird, denn zum Trotze aller Mario-Profis muss man zugeben, dass das Spiel insgesamt klar zu leicht geraten ist.
Nichtsdestotrotz sind die 40 Euro keine Verschwendung! Rating: 2+

Super Princess Peach (NDS)
Und damit wären wir auch schon beim 2. Nintendo-Jump’n'Run… Diesmal allerdings in der Artgestalt von Prinzessin Peach. Ich weiß immer noch nicht so recht, was ich von dem Spiel halten soll, denn einerseits sind Steuerung und Technik gut gelungen, aber andererseits ist das Spiel fast völlig anspruchslos. Nicht, dass es ‘nur’ zu leicht ist… Es ist einfach nur langweilig. Ich hatte zu fast keiner Zeit sowas wie Spaß beim Spielen, sondern hab die täglichen Ründchen eher als Arbeit empfunden – und das, obwohl das Spiel in der ersten Welt mehr Innovationen bietet als NSMB während des ganzen Spiels.
Das Leveldesign ist derart simpel und kindgerecht ausgefallen, dass man eigentlich nichts falsch machen kann. Irgendwie fehlt dabei auch noch der Charme, den die Mario-Games sonst ausstrahlen. Vielleicht gibt es auch einfach nur zu viele „Unter-die-Arme-Greifer“, wie die Emotionen, die aufstockbare Energie- und Emotionsleiste und das Wegfallen eines Game Overs (wenn Energie weg = Anfang vom Level; gespeichert wird eh IMMER automatisch). Ich kann es einfach nicht genau beschreiben, jedenfalls würd ich im Nachhinein keine Kohle mehr für das Spiel auf den Tisch legen. Es kommt mir einfach vor wie ein 08/15-J&R von der Stange und nicht wie ein liebevoll kreiiertes Nintendo-Produkt… Rating: 3-
