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Re-Review: Zelda – Minish Cap

November 6, 2006


Hab jetzt nach langer Zeit mal wieder das gute, alte GBA-Zelda in den DS geworfen und wollte mal sehen, ob das Spiel immer noch so viel Spaß wie seiner Zeit macht.


Die simple, kurze Antwort: JA!

Die nicht so simple, ausführliche Antwort:

Es ist schier unglaublich, welche Gefühlsregungen beim Spielen eines Spiels, das man schon mal bis zum Ende gespielt hat, im eigenen Körper aufblühen. Ich möchte das an zwei von außen feststellbaren Merkmalen veranschaulichen:

1. Sucht:
Es ist Sonntag, ca. 22 Uhr. Ich denke mir: „Eine kleine Runde kannste ja noch weiter zocken!“ … Ich finde Herzteile, vereine Fragmente, sammle neue Items. Immer im Hinterkopf: „Das musst du jetzt noch schnell holen.“. Es ist Montag, ca. 1:30 Uhr. Ich muss um 7 Uhr aufstehen. Ein ungutes Gefühl beschleicht mich. 7 Uhr: Ich fühle mich wie überfahren.

2. Hass:
So gut auch viele der Aufgaben und Geschehnisse in Minish Cap ausgearbeitet sind, so sehr nerven einige Sub-Quests. Frau in der Stadt: „Könntest du bitte meine Hühner einfangen?“ – Ich fange sie. Und das noch mal. Und noch mal. Und dann verkack ich eine Runde. Und noch eine. Meine Hände fangen an zu schwitzen (passiert äußerst selten bei mir [Anm. des Voll-Honks]), ich möchte das Spiel an die Wand werfen. Dennoch fang ich noch mehr Hühner, bis ich die Schnauze voll hab; holste dir das Herzteil halt nächstes Mal. Dann geh ich zu meiner heißbegehrten Minitendo-Galerie. Ihr wisst schon: Da, wo man diese tollen blauen Muscheln „einsetzt“ und sich tolle Yoshi-Eier mit noch tolleren Sammelfiguren am Automat ziehen darf – im wahrsten Sinne des Wortes. „Zieh gleich mal am Hebel und schau, ob du was gewonnen hast“, sagt der Showmaster zu mir. Ganze (geschätzte) 50 Mal. Mal gewinne ich neue Figuren, mal nicht. Leider hab ich noch ungefähr die Hälfte vor mir… Gott sei Dank sind endlich die Muscheln alle. Also noch schnell die „Höhle des Tropfens“ machen, damit´s im Spiel weiter geht.

Ich weiß nicht, ob das jetzt ungefähr das Verhalten widerspiegelt, aber das ist mir eigentlich auch egal… Ich stelle lediglich fest, dass eine GBA-Zelda-Folge trotz einiger Mängel (und von CAPCOM(!) gecodet!) mal kurz das nicht ganz so gelungene Wind Waker beim Vorbeigehen plättet und man sich Minish Cap ruhig 2, 3 oder gar 4 mal antun kann. So ähnlich wünsch ich mir Twilight Princess – dann klappt´s auch mit dem Fanboy! 9/10

3 Kommentare

  1. Hehe, ich sollts glaub ich auch mal weiter oder von neuem spielen.

    Is das jetzt sowas wie „ecco’scher“ New Gamez Journalizm? Liest sich auf jeden Fall auregender als dein anderer Kram.

    Bilder sind schlecht eingebunden (am besten im FAQ nachschauen oder bei den freundlichen Forumsleuten nachfragen), aber dank Noob-Bonus noch ein „gutes“ Review. Herzlich willkommen! Mehr davon!


  2. Wollte einfach mal irgendwie was anderes schreiben. :) Würde mich freuen, wenn es dich oder andere zum Spielen animiert.


  3. Aber die Bilder floaten lassen bei der dünnen Seitenbreite sieht kacke aus und ich will ja nicht riskieren, dass du mir ein „X“ gibst.



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